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  1. #1
    Moderator Avatar von plinse
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    Standard Erfahrung mit "YUKI MODEL Failsafe einstellbar"

    Moin zusammen,
    wer mit D-Lux 250 hantiert, der kennt das Hold-Time-Thema und hat im Zweifel ein offenes Ohr wenn es um Fail-Safe-Module geht. Elektronik basteln, am besten noch Prozessoren programmieren, ist ja jetzt nicht so meins. Drahtbauelemente löten - kein Thema - "Käfer" habe ich keinen Bock drauf

    Ich habe mir also von dem neuerdings lieferbaren FailSafe-Modul von Yuki mal welche bestellt, 6,90€ ist ja Spielgeld



    Das Bild zeigt schon, dass ich gebastelt habe

    What you see is what you get, Beschreibung im Shop von Yuki:
    YUKI MODEL Failsafe einstellbar
    Beipackzettel? Fehlanzeige , weitere informationen auf der Homepage ebenfalls.
    Das Ding hat einen "Set-Knopf", den kann man lange und kurz drücken, die Versuche habe ich durch, da blinkt dann die LED rot und grün, wenn alles grün ist, denke ich mal, dass die Einstellung für das Fail-Safe-Modul "zufriedenstellend" war.
    In dem Boot von Manfred mit 2 D-Lux 250A hat es bezüglich Hold-Time direkt keinen Unterschied bei "Empfängerstromausfall" gemacht, ob ein Steller jetzt so ein FailSafe-Modul hatte oder nicht.

    Tja, ein bisschen was habe ich ja auch im Haus... das Bild zeigt ja den einen Umbau mit Platine.

    Da befindet sich eine Diode drauf zur Vermeidung von Rückspeisung, ein "Ladewiderstand" von 8 1/2 Ohm und ein 220µF Kondensator, um zu sehen, ob das Modul wirksam wird, wenn es selbst noch Strom hat und den Impuls des Empfängers wegen Stromausfall noch "unter Strom stehend abfallen sieht".
    Durch die 220µF hat sich noch nichts getan, im zweiten Schritt habe ich noch zusätzlich einen 2200µF dran gelötet und dann hat der zeitliche Vorteil die gewünschte FailSafe-Reaktion gebracht. 2420µF sind natürlich jetzt auch die Kanonen auf Spatzen, von der Dauer, die das Modul rot blinkt, bis der Strom alle ist, würde ich wohl so die Hälfte bis 2/3 auch als ausreichend erwarten aber "schön machen" ist eh ein anderes Thema

    Wenn jemand so ein D-Lux-Fail-Safe-Modul aus den Forenaktionen zur Hand hat, wäre vielleicht noch mal interessant, die Info zur Dimensionierung des Kondensators zu bekommen, einfach als Vergleich.

    Aus aktueller Sicht bringt das Modul ohne Umbau keinen Nutzen für Modellbauer, die bereits eine 2,4GHz-Funke mit programmierbarem FailSafe betreiben, da bei so einer Funke außer bei Empfängerstromausfall/Kabelbruch/... das Signal von Empfänger zu Drehzahlsteller immer plausibel bleibt, egal ob Empfang da ist oder nicht.
    Mit Umbau lässt sich das Modul für das Hold-Time-Thema ertüchtigen und das mit wenig Aufwand und ohne sich mit dem löten von SMD oder der Programmierung von Prozessoren befassen zu müssen.

    Natürlich muss ich jetzt diese Modifikation noch "hübsch" machen, wichtig dabei ist auch den Aufbau so zu gestalten, dass keine Kabel an falscher Stelle abbrechen, da dieses Zusatzmodul ja nur einen Sicherheitsgewinn bringt, wenn die elektrische Verbindung zum Drehzahlsteller sicherer ist als die grundlegende Empfängerstromversorgung im Modell an sich
    Jede Zusatzplatine in einem Boot mit Wasser ist ja auch wieder ein Angriffspunkt für den statistischen Tropfen Wasser

    Grüße, Eike
    Geändert von plinse (18.June.2021 um 10:36 Uhr)

  2. #2
    Grünschnabel
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    Servus,

    der Kondi hat 1500uF vom DLux Modul.

    Das Modul finde ich nicht schlecht. Man muss sich halt einfach auch mit dem auspielen der Software auseinandersetzen. Ist nicht jedermans Sache.

    Je einfacher desto besser; auch mein Motto. Cool wäre halt einfach die Firmware vom DLux zu ändern.

  3. #3
    Moderator Avatar von plinse
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    Standard

    Dank Dir!
    Anhand der Zeit, die das Fail-Safe-Modul den Fehler anzeigt, den Motor aber bereits angehalten hat, hätte ich jetzt auch gesagt, dass die Hälfte bis 2/3 meiner aktuellen 2420µF ausreichen. Das ist also plausibel.

    Habe das Verhalten mal in einem Video zusammen geschnitten:

    Der 2200µF ist ein 63V Typ, das kann man jetzt also alles abspecken und schick machen, das Modul ist aber mit Umbau durchaus brauchbar.

    Klar, der Königsweg wäre eine gescheite Firmware, ich bin auch ein Freund von dem Entwicklungsgrundsatz "KISS" (Keep it stupid simple) und jede Platine extra ist auch wieder eine Fehlerquelle, aber wenn ich mir die Progbox von DLux angucke, sehe ich da schwarz.
    Das ist ein altes Baumuster, keine USB-Schnittstelle vorgesehen, mit Hausmitteln vor Kunde da eine neue Firmware drauf zu bringen, ist nicht vorgesehen

    Grüße, Eike
    Geändert von plinse (18.June.2021 um 12:40 Uhr)

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