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  1. #1
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    Standard Hilfe!! Ich beginne jetzt mein erstes Projekt! Baubericht RSV Baby Raptor als Twin

    Hallo zusammen,

    Die aktuelle Situation hat mich vor fast einem Jahr zum RC Boot gebracht und da mir Proboat, etc. nicht reichen und ich keine Baustellen mehr kaufen möchte habe ich mir überlegt mein ersten eigenes Projekt zu starten! 🥳🚀 Vielen Dank erstmal an Christoph, Dennis und Frederick für die super Teile!! 😎 Ich werde leider der Qualität eurer Arbeit nicht gerecht werden, hoffe aber durch den Support von dem ein oder anderen hier, es zum Fahren zu bringen... 🚤🤪

    Viele Grüße
    Daniel
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  2. #2
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    Viel Platz ist ja nicht...
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  3. #3
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    Wie würdet Ihr das übertragen? Mein erster Weg war nicht so doll... Werde jetzt mal versuchen die Teile auf Papier zu übertragen und dann aufzukleben...
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  4. #4
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    Muss ich das Ruder mit 2 oder 6 Schrauben befestigen?
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  5. #5
    Moderator Avatar von plinse
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    Moin Daniel,

    das mit dem wenigen Platz am Heckspiegel hast du richtig erkannt. Ich habe ein Ruder von TFL an meinem Boot, du und Oese habt das Ruder von MTC. Ihr solltet Euch auf jeden Fall mal austauschen, da er einen Propellerverschleiß hat, den ich nicht kenne.
    Wir hatten ja schon in Chats geschrieben, dass ich dir gerne mit Maßen von meinem Boot Anhaltspunkte gebe, hier gibt es aber ein kleines Detail, wo sich unsere Boote unterscheiden werden - der Abstand vom Propeller zum Ruderausleger.

    Was mir auch aufgefallen ist, als ich bei meinem Rumpf die TurnFinnen nachgerüstet habe, ist dass mein Rumpf sehr massiv ist. Ursprünglich den Rumpf bestellt und dann das Boot gebaut hat aber Rolf (hydrorolli), somit weiß ich jetzt nicht welche "Bauweise" es ist, ich habe auch nur wenige Löcher gebohrt aber überall war der Rumpf massiv, so dass ich nur hinter eine der beiden Schrauben von einem Standard-TFL-Turnfinnenhalter noch eine Mutter bekommen habe, bei der anderen Schraube war das Laminat zu dick!
    Ok, das ist eine Ecke am Heckspiegel, da liegt gerne etwas mehr Material aber es ist dort vorhanden und hier und da an anderen Stellen auch!
    Die resultierende Steifigkeit ist natürlich brutal, ich würde die Bauweise als "Glas-Schwarz-Bulletproof" bezeichnen.

    Dazu habe ich bei 45er Propellern knapp 1cm Luft zum Ruderträger.

    Achte also drauf, wie steif deine Antriebe und der Ruderträger am Heck sitzen, beim "rum bolzen" ist einiges an Deformation in so einem Boot und den Kollegen hat das leider sehr schöne Propeller gekostet

    Die Info erreichte mich tatsächlich erst heute, leider etwas spät.

    Bei mir verbaut ist dieser Ruderträger, verlängert mit einem untergelegten Sockel:
    https://www.tfl-hobby.de/Ruder/Ruder...-170-mm-T.html
    Der Ausleger baut 3cm hoch und 1cm breit. Der Abstand, den mir das zum 45er Propeller lässt, liegt bei ~8-9mm. Das hat sich bewährt, die 5mm bei Oese waren zu knapp, wäre mal interessant, wie hoch der MTC-Ruderträger baut und wie breit er an der Kontaktstelle zu den Propellern noch ist. Ich schicke Ihm mal den Link, dass er Dir die Info geben kann.

    Du hast ja meine Maße mit 50mm Antriebsabstand, Powertrims so tief liegend verbaut, wie es geht. Das hat sich bewährt, kann aber mit deinem Ruder im Freigang der Propeller knapp werden.

    Grüße, Eike
    Geändert von plinse (2.May.2021 um 16:40 Uhr)

  6. #6
    Moderator Avatar von plinse
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    Zitat Zitat von DaniLi Beitrag anzeigen
    Muss ich das Ruder mit 2 oder 6 Schrauben befestigen?
    Außen die 4 Schrauben und dann die Ruderanlenkung dazwischen, kannst Dir gleich das passende Messingröhrchen beschaffen, um dort Faltenbalge einsetzen zu können.

    Grüße, Eike

  7. #7
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    Bei nem X447 habe ich ca 5mm zum Ausleger...
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  8. #8
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    Der Powertrimm berührt auch den Ruderausleger und der Trimm endet direkt auf der Abrisskante. Kann das auch zu Problemen führen?

    Vielleicht muss ich doch noch ein schmaleres Ruder kaufen... Dann passt der Servohalter auch nicht mehr... 🙈
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  9. #9
    Grünschnabel Avatar von Oese
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    Moin Daniel, schickes Boot wird das sicher!

    Du hast die Trims jetzt etwas näher zusammen, dafür aber tiefer als ich:

    20210502_181400.jpg

    Dass der Trim auf der Abrisskante endet und oben das Ruder berührt ist nicht problematisch.

    Ich hatte anfangs Probleme weil ich die Trims nicht mit Loctite gesichert hatte. Außerdem sind die am Heckspiegel etwas flexibel. Bei mir sind es auch 7-8 mm, bei den TFL-Alu-Props ist das nicht so schlimm, da reicht der Abstand auch für 47mm, aber bei leistungshungrigeren Props schlagen die offenbar manchmal auch bei 45mm an den Ruderausleger. Das ist ein mega teurer Spaß!

    Das Problem ist, dass der Prop nach innen/oben gedrückt wird wenn er gegen das Wasser schlägt. Und seitlich ist er bei den Trims schlecht abgestützt, aber bei nicht zementiertem Heckspiegel (wie bei mir, im Gegensatz zu Eikes) flexen die auch etwas nach oben.

    Das stabile Ruder ist dann durch den fetten Ausleger teilweise im Weg!

    Du hast nach oben zum Ausleger mehr Luft als ich aber zum anderen Prop gefährlich wenig?

    Am besten auch noch mindestens 2 wenn nicht 3 Lagen am Heck nachlegen damit das steif genug ist und möglichst wenig flext. Da hängen 2 kg Boot an den Trims jeweils wenn es fast ganz aus dem Wasser kommt

    Ich werde mal eine Stützkonstruktion testen und bei der nächsten Revision zwei Lagen am Heck nachlegen..
    Geändert von Oese (2.May.2021 um 17:34 Uhr)

  10. #10
    Moderator Avatar von plinse
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    So ungesund sieht der Abstand aber nicht mal aus - nicht üppig aber auch nicht alarmierend.

    Wie dick ist denn das Laminat vom Rumpf? Im Zweifel würde ich einige Lagen Kohle von innen rein legen. Bei einem zuvor in Betrieb befindlichen Boot im Antriebsbereich ordentlich mit Atze auswaschen, grob anschleifen, z. B. 80er und dann einfach 3-4 Lagen z. B. 200er Kohle über den Spiegel laminieren, an den Rändern überlappend in die Lauffläche.
    Da, wo ich Antriebe und Ruder anschraube, "betoniere" ich Rümpfe gerne aus und damit meine ich nicht Harzseen rein zu kippen sondern Gewebe. Ungefülltes Harz hält nicht viel und mit Microballon gefülltes Harz ist nur leichter
    Viele bauen auch hinten eine Kohleplatte von innen ein, ich bevorzuge halt das nachlegen mit Gewebe. Das Heck ist Basis für die komplette Fahr-Präzision, das muss bockhart sein.

    Nachdem es mir nach 2 Jahren intensiven fahrens mal den Motorspant raus gehauen hatte, habe ich den Rumpf dort auch ausgewaschen, angeschliffen, 2 Lagen 200er Kohle auf ~15 & ~12cm Breite in den ohnehin sehr steifen Rumpf bis unter das Deck gelegt, und unter die Spantauflage noch 2 Lagen in 2 und 3cm Breite, Glas drüber für die Oberfläche und dann nass in nass den Spant und die Drehmomentstützen da rein betoniert. So viel zum Thema Bewegung im Rumpf, den zuvor sauber verklebten Spant hatte es raus gebrochen, so sauber hätte man den ohne Klebstellenermüdung gewollt nie raus bekommen
    (Das war eine Microballon-Kleberaupe.)

    Grüße, Eike

  11. #11
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    Also Ihr würdet das Ruder behalten und nur ein paar Lagen nachlegen oder ne Carbonplatte kleben?

  12. #12
    Moderator Avatar von plinse
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    Schraub so einen Powertrimm mal fest irgendwo an und guck, wie steif der ist.
    Natürlich ist sowas schwingungsfähig aber bei meinem Rumpf ist das schon sehr steif. Am Ende verwettest du deine Propeller.

    Mein Rumpf und der von Oese sind vom Gewebe her aber definitiv nicht vergleichbar. Wie deiner ist, können wir aus der Ferne nicht sagen, da weder Oese noch ich wissen, als was unsere Rümpfe bestellt wurden.
    Ich würde keine CfK-Platte nehmen, die einzupassen wäre ich zu faul zu, dazu ist die an der Oberfläche glatt und müsste angeschliffen und mit wahrscheinlich ähnlich viel Matsche eingeklebt werden, wie ich an Harz brauche, um direkt Gewebe nachzulegen.

    Gewebe nachlegen geht schneller und ist technisch auch besser, weil du die Ränder umlegen und in Lauffläche / Seitenwände, ... überführen kannst.

    Das ganze Thema CfK-Platten im Modellbau ist eh ein 50/50 Mix aus Konstruktion und Optik. Man baut sich mit den Platten jedenfalls beste Festigkeitssprünge in die Modelle ein, weshalb ich einen gut nachgelegten Rumpf als deutlich belastbarer ansehen würde als einen mit eingeklebter CfK-Platte ohne Gewebeübergänge, ...

    Tu dir den Gefallen und versteife den Heckspiegel so, dass du von Hand da nichts merklich drücken kannst - also die kleine Fläche, die du jetzt von außen abgetaped hast. Viel Fläche ist das nicht, viel Gewicht auch nicht und das Boot wird im Heckbereich echt fummelig, das wirst du nicht beliebig oft montieren und demontieren wollen

    Grüße, Eike

  13. #13
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    Ich habe bereits Kohlefaser 200g bestellt... ��

    Welches Harz würdet ihr verwenden?


    Was mache ich mit dem Ruder? Behalten oder lieber etwas schmaleres besorgen?

  14. #14
    Grünschnabel Avatar von Oese
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    Ich denke das müsste auch mit dem Ruder gehen. Ich bin mit dem Ruder 3 ansonsten extrem zufrieden, hatte bisher noch keins das so stabil war. Am Heckspiegel ist es vielleicht enger, aber auf Höhe der Props doch nur unwesentlich. Ich denke ein steifer Heckspiegel ist da relevanter.

    LG!

  15. #15
    Moderator Avatar von plinse
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    Zitat Zitat von DaniLi Beitrag anzeigen
    ...
    Welches Harz würdet ihr verwenden?
    ...
    https://www.emc-vega.de/de/werkstoff.../gebinde-h-285

    Es gibt billigere aber das Gesamtpaket aus technischen Eigenschaften und physiologischer Verträglichkeit ist gut, härtet auch ohne Temperung gut aus, den Rumpf aber dann mal zum nachhärten ins Auto legen und in der Sonne parken, kann nicht schaden.
    (Ok, dann merkt man, ob der Rumpf vorweg schon mal getempert wurde, wenn nicht kann es passieren, dass oberflächlich Gewebestrukturen sichtbar werden.)

  16. #16
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    Heute ging es endlich weiter 😎

    Mit 80er Schleifpapier angeschliffen, mit Aceton ausgewaschen und eine Schablone gemacht.
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  17. #17
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    Kohlefasermatte grob anhand der Schablone ausgeschnitten. Jede Lage etwas größer. Die Kleinste auf den Spiegel gelegt und mit Harz angetupft. Danach die anderen beiden Lagen trocken auf den Spiegel gelegt und wieder vorsichtig angetupft. So ganz leicht ist das Tupfen nicht an so engen Stellen...

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen und alles richtig gemacht ��


    Jetzt warten bis es trocken ist und dann endlich mit dem Anbringen der Hardware beginnen ��
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  18. #18

  19. #19

  20. #20
    Moderator Avatar von plinse
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    Hallo Markus,
    du gehörst also auch zu denen, wo ein TwinSetup funktioniert

    Die letzte Woche gab es zwei "Meldungen" über Facebook, wo die Propeller angeschlagen sind, ein mal am Ruderträger, wie bei Dir am MTC und ein mal sind scheinbar die Propeller zusammen gekommen.

    Ursachen sind einige im Spiel:
    • schlecht verklebte Powertrims von dem scheinbar immer einheitlich verwendeten Typ von MTC in der Kugel
    • Ein Rumpf war zumindest weich, einer aber dafür auch bretthart, der weiche wird gerade nachgelegt, von den Abständen der Komponenten her müsste es dann auch funktionieren, so nichts anderes mehr "komisch" ist. Alles andere soll aber inzwischen passen.
    • Bei dem brettharten kamen wohl die Propeller aneinander, der Abstand der Antriebe Achse zu Achse war etwas geringer als bei mir, die Propeller etwas kleiner, was das wieder aufhebt, dafür hatten sich wohl beim letzten Schaden Verschraubungen gelöst.
    • Wenn man aufbaut ist ein Abstand von >5mm der Komponenten zum Propeller anzustreben, bei 50er Achsabstand mit 45er Propellern ist der "dichteste Kontakt" bei meinem Boot 5mm, zum Ruderträger etwas mehr.

    Wer so baut, hat halt kein Vertun mit sich lösenden Schrauben oder anderen Kinken.
    Konsequenter Einsatz von Loctite und ein offenes Auge, mal an den Komponenten wackeln, ob sich da was tut, das ist dann Pflicht.

    Der Vorteil von so einem Twin-Setup: Zumindest für mich gehört ein semiscale Powerboot einfach so

    ... und es läuft halt auch bei hoher Geschwindigkeit mit ausgeglichenem Moment der Antriebe sehr schön
    Ohne Finnen sähe es noch schöner aus aber dann leidet die Kurvenfahrt.

    Als rein technisch aufgebautes Boot würde ich auf das ganze Klimbim vom Semiscale verzichten, dann gehört für mich aber auch ein Flutkanal ins Boot und es wird dann halt auch kein Raptörchen... aber das muss jeder für sich entscheiden

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