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  1. #21
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    Hallo Markus
    Du hast doch auch das Ruder 3 von Mtc und die dazugehörigen Powertrimms, oder? Du hast aber deutlich mehr Platz als ich. Bei mir berühren sich die Teile. Hat sich eventuell der Spiegel geändert? Wie weit sind deine Trimms auseinander?
    Gruß Daniel
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    Geändert von DaniLi (9.May.2021 um 20:15 Uhr)

  2. #22
    Grünschnabel Avatar von Oese
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    Moin, hab bei mir jetzt 3 Lagen dickes Gewebe nachgelegt, das ist schonmal ein anderer Schnack. Jetzt sind die Trims steif, der Heckspiegel lässt sich nicht mehr eindrücken und das Ruder lässt sich nur noch mit sehr viel Kraft 1-2mm auf den Trimm zubewegen wenn man beides zusammendrückt, vorher waren es 5 mm oder so.

    Denke mal damit wird das Ding auch aufhören Props zu fressen. Gleichzeitig noch 8mm Steven mit 6mm i.D. Teflon eingesetzt dann sollten die Wellen auch vernünftig laufen, bin mal gespannt wie sich das insgesamt auswirkt

    Bei Markus sieht es tatsächlich so aus als sitzt das Ruder etwas höher. Keine Ahnung warum^^
    Geändert von Oese (9.May.2021 um 20:37 Uhr)

  3. #23
    Moderator Avatar von plinse
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    Moin Daniel,
    jetzt wo ich es gerade sehe, ich würde die Turnfins steiler stellen, nicht so weit nach außen zeigend, oft kommen sie parallel zum Ruder.

    Es scheinen recht unterschiedliche Rümpfe im Umlauf zu sein. Der eine Rumpf von einem auf Facebook ist besonders hart gebaut, wenn sich aber Schrauben lösen, können trotzdem die Propeller aneinander kommen.
    Der Rumpf von Oese war wohl eher von der weicheren Natur, Themen mit den Powertrims gab es wohl auch, wenn jetzt der Rumpf zusätzlich versteift ist, sollte es gut ausschauen dafür, dass dann Ruhe ist.

    Mein alter Rumpf ist ein Glas-Rumpf noch von Andi. Der ist ziemlich betoniert, dermaßen, dass ich beim Turnfin-Halter nur auf die weiter innen befindliche Schraube noch eine Mutter bekommen habe, bei der Schraube näher an der Lauffläche war die Materialstärke zu dick. Der Rumpf ist auch in Glas bocksteif - natürlich auch schwer. Wandstärke geht mit dritter Potenz in die Beulsteifigkeit ein oder wie war das noch ... da reicht dann auch Glas...

    Ich hatte ja den Aufbau meines Bootes mehrfach weiter gegeben und plötzlich kamen binnen einer Woche 2 unabhängige Meldungen von regelmäßig gefressenen Propellern rein. In beiden Fällen waren aber wohl sich lösende Schrauben mit im Spiel und bei Oese zusätzlich noch ein gewichtsbetonter Rumpf.
    Bei einem so dicht mit Anbauteilen gepflasterten Heck gibt es natürlich kaum Platz, sobald sich was löst oder der ganze Aufbau nicht bocksteif ist.

    Damit hat Daniel aber klare Sicht für seinen Aufbau - immerhin
    Bei Ferndiagnosen ist sowas ja immer eine Sache für sich.

    Grüße, Eike

  4. #24
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    Heute habe ich meine ersten Löcher in ein Boot gebohrt… 🥳😎

    Die Löcher habe ich kleiner vorgebohrt und dann von Hand auf die richtige Größe gebracht. Leider sind ein paar Löcher etwas größer geworden, da die Trimms leider etwas schief waren… 🙈 Das Loch ist jetzt etwa 1-2mm größer als ursprünglich geplant. Ist das schlimm? Muss ich das irgendwie reparieren?

    Wie würdet ihr jetzt weiter machen? Trimmklappen und Finnen anbringen, dann Motorhalter einkleben und dann Stevenrohr anpassen?
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  5. #25
    Moderator Avatar von plinse
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    Du hast robust nachgelegt, wenn du innen große Unterlegscheiben verwendest, ist das stabilitätstechnisch mit den etwas größeren Löchern unkritisch.
    Was ich hingegen "gerne mag", ist nur einmalig auszurichten und man baut ja auch mal wieder was ab. Was hier hilft, ist bei der finalen Montage sich etwas Zeit zu lassen und den ganzen Zinnober mit gewachsten Schrauben einzuharzen. Das lässt sich wieder demontieren, sitzt aber 100%ig und reprodizierbar, mache das auch gerade an einem Boot, wo ich einen gebrauchten Rumpf gekauft habe, einige Löcher wieder verwende, andere etwas vergrößere und wieder andere dann verschließe.

    Mechanisch reicht aber auch die Schrauben einfach mit Sikaflex o.ä. und einer großen Scheibe einzusetzen, so lange die Unterlegscheibe größer ist als das Loch.

    Mach erst mal alle Anbauten außen fertig, überlege Dir, ob du sie abschließend mit gefülltem Harz einsetzen willst, wenn das fertig ist, setze erst den Motorträger ein. Du wirst merken, dass die Zugänglichkeit vom Heckspiegel mit eingeklebtem Motorträger deutlich schlechter wird.
    Für derartige Montagen habe ich über die Jahre einige abgeschnittene Inbusschlüssel angesammelt und spätestens wenn der Motorträger drinne ist, wird da alles an Schrauberei zur Fingergymnastik, dein Motorträger macht dir das Leben da auch nicht wirklich leichter.


    • Alle äußeren Anbauten am Heckspiegel
    • Komponenten ins Boot legen, Schwerpunkt auswiegen
    • Wellenanlagen vorbereiten
    • Servo positionieren und Anlenkung fertig machen
    • Erneut alles lose rein mit Kupplungen, ... knappe 5mm Luft von Stevenrohr zur Kupplung, Schwerpunkt kontrollieren, Flexwellen/Stevenrohre im leichten gleichmäßigen Bogen, ...
    • Wenn alles passt, dann die Innereien einkleben, von hinten nach vorne, weil der Zugang zu allem hinter dem Motorträger ist danach kein Spaß mehr
      Überlege Dir auch, ob du im Zweifel hinterher das Servo wieder ausbauen könntest, ... Wassereinbrauch kann mal vorkommen, natürlich klebt man "immer fehlerfrei ab"... aber irgendwas passiert dann doch mal und plötzlich willst du an irgendwas ran


    Grüße, Eike

  6. #26
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    Hallo Eike,

    vielen Dank für deine ausführlichen Hilfestellungen!

    Warum müssen gewachste Schrauben eingeharzt werden?
    Was ist gefüllter Harz?
    Soll ich die äußeren Anbauteile jetzt schon final mit Harz fixieren? Um im Nachhinein etwas ändern zu können wäre Sika besser, oder?

    Gruß Daniel

  7. #27
    Moderator Avatar von plinse
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    Moin Daniel,
    die äußeren Anbeiteile werden ja nicht mit Harz fixiert sondern verschraubt, Harz wenn dann nur in minimalen mengen in den Verschraubungen, um das Spiel komplett raus zu nehmen und erneute Montagen ohne Neuabstimmung zu ermöglichen. Vor der ersten Demontage dichtet das dann auch, später nimmt man dafür eine kleine Menge Sikaflex o.ä.

    Gewachste Schrauben, damit sie sich bei Bedarf ohne Probleme lösen lassen, auf jeden Fall auch einwandfreie Schrauben verwenden, nichts ist blöder als eine halb dull gedrehte Inbusschraube hinten im Rumpf rein zu würgen und bei der Demontage ein Jahr später dann endgültig dull zu drehen. Ausbohraktionen hinten in Bootsrümpfen sind "gehobene Vorzüglichkeit", wer das mal hatte, wird mir zustimmen, dass ein Satz der üblichen Schrauben gut angelegtes Geld ist und sobald eine Schraube einen Knax weg hat und anfängt überzuspringen, dann kommt sie sofort weg. Das gleiche gilt für die Inbusschlüssel

    Bei 0815-Booten ist das entspannter, bei sehr fummeligen Booten wie einem Raptörchen in Twin-Ausbau ist das mit einwandfreien Schrauben und Werkzeugen fummelig genug.

    Gefülltes Harz:
    • Harz pur hält nicht viel, das bricht auf Dauer weg und läuft auch in der Verarbeitung weg.
    • Füllstoff leicht wäre Microballon - staubig feine, hohle Glaskügelchen, das macht das ganze leicht, dickt auch an, hält aber nicht viel
    • Füllstoffe belastbar: Baumwollflocken, Glasfasermehl, Kohlefasermehl --> Sowas wäre hier das Mittel der Wahl


    Einfach mal langsam etwas Füllstoff ins Harz rühren, das merkst du dann schon, ab wann das Harz nicht mehr weg fließt, sich aber noch verarbeiten lässt und wann es eine zu trockene Pampe wird. Dann wieder ein paar Tropfen Harz dazu und verwenden, nimmst du Laminierharz wie für das Nachlegen, dann hast du auch Zeit dafür.
    Für deine Minimalmengen an den Verschraubungen kannst du auch aus dem Gewebe einzelne Fasern ziehen, auf 1mm kurz schneiden mit einem Cutter, da brauchst du nicht extra was bestellen. Du wirst eh Gewebereste haben. Sonst kann man sowas natürlich auch bei EMC bestellen, da wo ich dir auch den Harz-Link geschickt hatte.

    Grüße, Eike

  8. #28
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    Hallo Eike,

    Ich wollte die Anbauteile mit Sika wasserdicht am Spiegel ankleben und die Schrauben mit Loctide fixieren. Werde jetzt noch die etwas zu großen Löcher mit gefüllten Harz (kannte den Begriff) auffüllen. Habe Baumwollflocken da…

    Da der Spiegel sehr eng ist lassen sich die Trimmklappen und Finnen nur bedingt schön anbringen. Die Klappen berühren die Trimms und die Finnen die Klappen. Wenn die Finnen parallel zum Ruder sein sollen dann muss ich leider durch die Rundungen am Spiegel sehr weit hoch gehen. Kann das so noch funktionieren oder sollte ich besser Finnen mit einem schmaleren Halter besorgen?

    Gruß Daniel
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  9. #29
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    Hab mal alles provisorisch angeschraubt. Sieht erstmal ganz gut aus…
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  10. #30
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Die Turnfins und ihre Befestigung überzeugen leider gar nicht :-(

    • Zunächst ist es erstrebenswert, dass sie möglichst weit außen sitzen, damit sie geradeaus so wenig wie möglich im Wasser sind und bremsen, und damit sie gutre Hebelhaben für die eigentliche Funktion, das Heck kurveninnenseitig runterzuziehen
    • Dann sind sie auch noch enorm dick, das bremst noch mehr und drückt auch den Bug sehr reichlich.
    • Und ganz problematisch finde ich, dass die Halte-"U"s auf dem Wasser aufliegen. Das drückt das Boot auf der Kurveninnenseite hinten hoch, hatte ich letztens erst beim Boot eines Freundes, das war echt schlimm, was das für Effekte zeitigte.


    Meine Empfehlung:

    • Baue sie erst mal ab für die ersten Fahrten. So, wie es jetzt ist, haben sie nur völlig undefinierte Effekte, sogar geradeaus!
    • Schraube in die Löcher einfach je eine Schraube mit Scheibe zur Abdichtung
    • Falls das Fahrverhalten nach Turnfins "schreit", fertige Dir neue Halter an:
      • aus Alu-L-Profil mit 3mm Wandstärke
      • unter Nutzung der existierenden Löcher
      • weiter zu den Seiten rausgezogen, da, wo der Rumpf im Weg ist, halt Alu passend wegfeilen
      • sie müssen sicher über der Lauffläche enden (mindestens 3mm, besser 5mm), damit sie nicht durch's Wasser gezogen werden
      • Fins aus Maurerkelle ~1mm stark machen
      • von innen (wichtig! damit sie sich in den Kurven an den Winkeln abstützen können. Auch wenn sie damit 3mm weiter nach innen kommen als wenn man sie außen anschraubt) an die Winkel schrauben
      • nur eine (!) Befestigungsschraube, damit sie beim Überfahren eines Hindernisses nach oben wegdrehen können


    Übrigens solltest Du das für das Ruder auch prüfen, ob das nach oben wegschwenken kann. Viele machen die untere Schraube der Blattbefestigung aus Kunststoff (Sollbruchstelle), ich bin inzwischen dazu übergegangen, dass die untere Schraube Metall bleibt, im Ruderblatt aber ein Schlitz ist, sodass es rausgezogen werden kann aus der Klemmung. Vorteil ist, dass es einerseits prima hält, andererseits bei einem "Boxenstopp" im Handumdrehen wieder an Ort und Stelle ist
    Geändert von MiSt (13.May.2021 um 16:01 Uhr)
    Gruß Michael St*****

    Beware the fisherman, who is casting out his line into a dried up river bed.
    Don't try to tell him, 'cos he won't believe you.
    Throw some bread to the ducks instead, it's easier that way
    (Tony Banks, Genesis)

  11. #31
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    Hallo Michael

    vielen Dank für die Hinweise und Empfehlungen. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren. Leider ist an dem Spiegel nicht mehr Platz und wenn die Finnen parallel zum Ruder stehen sollen dann geht das mit den Finnen die ich habe nur so. Probiere es dann erstmal ohne und schaue was passiert…

    Gruß Daniel

  12. #32
    Grünschnabel Avatar von Oese
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    Viel Erfolg!

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