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  1. #41
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Damit liegt man zumindest selten verkehrt.
    Die Lindenau Rigger sind eh recht unepflindlich was den SP angeht, je weiter hinten desto weiter muss die Turnfin nach hinten was dann bei sehr hecklastiger Auslegung eine aufwendigere und damit schwere Turnfinbeefestigung erfordert ,von daher sollte man es nicht übertreiben.
    Wobei der Spielraum für Motor und Akku bei der Sardinenbüchse eh sehr begrenzt ist.

    Gruß
    Gunnar

  2. #42
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Ich widerspreche Dir nur extrem ungern, Gunnar, aber die Angabe "zwei Fingerbreit" war schon immer kompletter (!!!) Schw*****nn, erstens weil Finger sehr unterschiedlich ausfallen, und selbst ein "Normafinger" bei unterschiedlichen Bootsgrößen zwischen 50cm und >1m keinerlei Sinn ergibt. Genau wie die ominösen "2mm Luft zur Auflagefläche", die exakt genauso un****ig sind.

    Und bei einem Rigger erst gilt das recht, denn der Sinn eines Riggers ist u.A., wegen des fehlenden oder zumindest minimierten aerodynamischen Auftriebs vor dem SP das Auflagedreieck aus Tatzen und Propelller stabiler zu gestalten. Weniger verschwurbelt ausgedrückt: Der SP kann (viiiieeeel) weiter zurück als z.B. bei einer Rundnase oder einen anderen Hydroplane, mehr in das vordere Drittel des Auflagedreiecks.

    Also auf ~80% des Streckmaßes (des Abstandes Abrisskante/Propelle) als Startwert. Bissel Wellenwinkel, um den Ar*** frei zu bekommen, und schon fliegt das Ding effizient und stabil um die Querachse, um die Boote zu kippeln neigen, wenn der SP zu nahe am Abriss ist.

    Die Lindenau-HYDROPLANES, also Jota und Primus, waren übrigens sogar so designed, dass der SP weit zurück konnte, und muss, für optimale Performance. Das war und ist ein Alleinstellungsmerkmal!

    EDIT:
    Thema Turnfinposition - in der Tat bestimmt die Turnfinposition in Relation zum SP, wie der Rigger einlenkt: TF vor dem SP ==> eher "giftig", TF hinter dem SP ==> eher "unwillig". Das muss man ausprobieren und den persönlichen Vorlieben anpassen - no way.
    Geändert von MiSt (8.June.2021 um 19:17 Uhr)
    Gruß Michael St*****

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  3. #43
    Forenlegende Avatar von Ch.Lucas
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    Hi Michael,
    nur zur ergänzung und zum Ausprobieren. Wie du schon schreibst TF vor dem SP macht giftig und hinter dem SP macht unwillig.
    Zusätzlich kann man bei TF vor dem SP ein kleineres TF verwenden dass dann wieder weniger giftig wirkt und da es kleiner ist weniger Widerstand erzeugt. Bremst weniger macht das Boot effizienter. Einfach mal testen. Es muss ja nicht bei jedem Rigger so funktionieren.
    Bei mir hatte ich das an einem knapp 1 Meter langen Crapshooter Outrigger dessen Mittelrumpf statt 10cm breite nur 6cm breit war , die Tatzen nicht durch Rohre gehalten wurden sondern durch ein flaches Profil . An diesem Rigger war das Turnfin genau in der Bootsmitte im Mittelrumpf bei um die 90 cm eingesetzt .Das Ding ist wie auf Schienen um die Kurven gezirkelt. Fin vorderkannte ganz gerade ehr leicht nach vorne geneigt mit der tiefsten Fläche und trailing edge im negativen Delta winkel hoch gehend. Habe das Fin noch , wohlgemerkt in einem 30 Zellen Nicad Rigger mit Keller 100/4 Motor an X455 heist irgendwo um die 24000 U/min.

    Happy Amps Christian
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  4. #44
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Eine Turnfin unter dem Mittelrumpf eines Riggers funktioniert im Prinzip auch. An Crackerboxen ist das ja auch so, Crackerboxen haben wie Hydroplanes oder Rigger vorne fast Null Grip über die Form des Rumpfes (der Rümpfe).

    Bei den heutigen Kurvengeschwindigkeiten (kaum langsamer als geradeaus, Rundenzeiten <10s ohne störenden "Verkehr", das sind real ~19-20m/s im Mittel, also ~70km/h) in Ovalrennen muss eine Finne aber sehr steif und obendrein nach innen gekantet sein, mindestens so weit, dass sie sich in der Kurve unter der Fliehkraft des daran hängenden Bootes höchstens senkrecht biegt. Besser ist, ein wenig Winkel nach innen bleibt auch dann noch erhalten, um die Tatze samt Finne weiterhin auf das (kabbelige) Wasser zu ziehen.

    Eine mittige Turnfin hat diesbezüglich - zur Verhinderung des Gripverlusts - wesentlich (!) schlechtere Hebel zur Verfügung.

    Gripverlust der Finne in der Kurve kann im Rennen zu katastrophalen Unfällen führen, wenn das Boot unkontrolliert rausrutscht (Shit happens) oder sich sogar nach außen überschlägt (dito) und in dem Moment ausgerechnet jemanden auf der Außenbahn abräumt (da wäre ich als Leidtragender dann doch ein wenig angep***t). Deswegen glaube (hoffe) ich nicht, dass das jemand ernsthaft in Erwägung zieht
    Gruß Michael St*****

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  5. #45
    Forenlegende Avatar von Ch.Lucas
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    Hi Michael,
    , mit dem linken Fuß aufgestanden. Alles was du da an möglichen Szenarien beschreibst habe ich nicht erlebt. Weder das die Rigger über das Turnfin rübergekippt sind noch dass sie bei höheren Wellen so seitlich versetzt haben das ein anderes Boot zertrümmert wurde.
    Das man eine Finne aus höherwertigen Materialien fertigt die eine höhere Steifigkeit haben ist egal wo man es hin baut ganz normal.
    Die Rigger die nach aussen eine Rolle gemacht haben sind die die sehr steile Seitenwände aussen an den Tatzen haben und so nicht seitlich aufgleiten können , die hacken dort ein und dass auch mal mit einer Rolle auswärts. Das kleine Fin ist wie ein Canardflügel an einem z.B. Eurofighter der die Steuerbarkeit und Agilität erhöht. Du musst dich ja sehr über F 3 Figurenkursboote wundern die teils riesige Turnfinnen unter einem Monorumpf fahren um so quasi innerhalb zweier Bojen wenden zu können. Mit solchen Mittelturnfin Riggern habe ich auch F 1 Dreieckskurse gefahren , das war eingentlich was ich austesten wollte eine links Rechts Kurventauglichkeit bei sehr engen Kurven bei hoher Geschwindigkeit.
    Es steht aber auch nichts im Weg ein kleineres Turnfin innen am rechten Schwimmer nach innen gekippt anzubringen und somit auch vor dem Schwerpunkt , am besten sogar per Servo auch angelenkt , das zieht dann den Rigger vorne in die Kurve.

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  6. #46
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Es ist immer wieder dieselbe Diskussion, die nichts bringt.

    Wir wenigen noch aktiven Wettbewerbsfahrer kriegen jeden Tag in Youtube und sonst wo vor Augen geführt, was wir für Volldeppen sind . Wir können weder ordentlich konstruieren, noch vernünftig fahren . Das alles zwar auf einem Niveau, das vor 20 Jahren noch ein sehr, sehr, sehr feuchter Traum war, aber es wäre halt viiiieeeel mehr drin, wenn wir nicht immer nur alle denselben inkompetenten Unsinn machen würden, wie die Lemminge .

    Wir waren hier mal bei "SP 2 Finger hinter dem Abriss" für eine relativ moderne Riggerkonstruktion, ich habe lediglich angemerkt (und begründet), dass (und warum) das Unsinn ist, egal welche menschlichen Finger man zu Grunde legt. Wobei der Erbauer den SP auch gerne da oder sonstwo hinlegen kann, und dann auf YouTube behaupten kann, er hätte gerade den tiefen Teller erfunden . Spannend wird das nur in dem Moment, wenn er auf einem Wettbewerb aufschlägt (03./04.07.2021 im Vulkanpark wäre der nächste) und gewinnt.

    Grundlagen der Riggerkonstruktion kann man selbstredend ergebnisoffen diskutieren. Man kann eh bauen, was man will. Es gibt womöglich mehrere Wege nach Rom. Und es kommt sowieso auf die Aufgabenstellung an: Oval im Uhrzeigersinn, F1 in beide Richtungen, oder SAW nur geradeaus. Am Ende des Tages muss man aber mehr Runden/weniger Zeit/mehr Speed fahren als Leute, die aktuell die jeweils besten Konstrukteure, Abstimmer und Fahrer sind - also, auf geht's.

    Das ist das, was zählt.
    Gruß Michael St*****

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  7. #47
    FortgeschrittenerAnfänger Avatar von Math7
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    Okay, da hab ich hier ja ganz schön was losgetreten!
    Habe mal gemessen. Der Schwerpunkt liegt exakt bei 80%, und die Finne ist vor dem SP. Abflüge hatte ich trotzdem. Werde mal mit dem Wellenwinkel spielen, Blei natürlich eher ungern in die Nase. Platz ist da sowieso nicht mehr viel... Und er Akku ist auch fix!
    Bis die Blätter fliegen.

  8. #48
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Also wenn die bei einer üblichen Hyro 1 Geschwindigkeit (~100km/h) mit einem SP von 80% Hecklänge abfliegt liegt es nicht am Schwerpunkt.
    Übliche Verdächtige:
    1. Fahrerfehler:
    -Fahren bei zu hohem Wellengang (auch Wettbewerbssetups vertragen nicht alles)
    -Nach Links lenken
    2. Setupfehler
    -Anstellwinkel der Schwimmer zu steil
    -Wellenwinkel zu flach oder zu steil
    -unpassender Prop der zu viel Lift oder Propwalk verursacht
    -Turfin steht schief
    -Ruderhalter oder Anlenkung zu elastisch oder schlackerig

    Gruß
    Gunnar

  9. #49
    FortgeschrittenerAnfänger Avatar von Math7
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    An dem Tag war es zwar sehr windig, aber wir hatten eine Bucht mit perfektem Glattwasser. Und egal ob mit oder gegen den Wind, er ist abgeflogen. Mach links lenken mach ich gar nicht, ist nicht mein erster Rigger.
    Was aber in der Tat der Grund sein kann, ist der Anstellwinkel der Schwimmer. Die vordere Aufnahme für den Carbonstab im Rumpf ist als Langloch ausgelegt, habe da trotzdem schon auf den minimalsten Winkel am Schwimmer gestellt. ABER: einer der Vorbesitzer des Rumpfes hat die Schwimmer mit Balsa auf den hinteren 2/3teln aufgefüttert, was erst beim schleifen zum Vorschein kam. Das werde ich mal wieder abtragen. Wellenwinkel ist minimal nach unten geneigt, wie auch MiSt empfiehlt. Prop ist ein 34er Stahl von Tenshock, K-Abguss. Turnfin gerade, und das Ruder ist das spielärmste dass ich je in der Hand hatte!

    Gruß Benedikt
    Bis die Blätter fliegen.

  10. #50
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Für den Fall, dass Du konkretere Tipps möchtest, müsstest Du noch etwas Input liefern:
    • wie fliegt er überhaupt ab:
      • steigt geradeaus vorne weg
      • trampelt geradeaus rechts/links über die Tatzen und schlägt irgendwann ein Rad, weil er eine Tatze wegsteckt
      • "stuckert" geradeaus, schwingt also um die Querachse
      • fährt sich in Kurven fest

    • Setup (Motor/Akku), Propeller klingt nach viel Drehzahl
    • Gewicht fahrfertig
    • Wellenwinkel ("minimal nach unten" - bissel ungenau).
      • sinnvoll ist immer, wenn die Schubachse durch den Schwerpunkt geht.
      • magischerweise sind das fast immer so 2° ±0,5°
      • insbesondere wenn liftarme K-Prop-Derivate am Start sind.
      • für stärker liftende Propeller ist das dann leider manchmal zu viel

    • Anstellwinkel des Bodens des Mittelrumpfs
    • Wellenkasten? Foto von Strut/Wellenkasten von der Seite in Fahrlage?
    • Keilwinkel der Schwimmer
      • so 4-5° sind i.d.R. heutzutage zielführend
      • ich weiß nicht, ob die Exe I das auch schon hatte, aber heutzutage haben die Schwimmer i.d.R. degressive Keilwinkel, ist also nicht so ganz einfach zu messen/zu rechnen. Falls der Vorbesitzer mit den Balsakeilen die Schwimmer unten begradigt hat, war das eher eine Sch****-Idee
    Geändert von MiSt (13.June.2021 um 18:30 Uhr)
    Gruß Michael St*****

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  11. #51
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Zitat Zitat von MiSt Beitrag anzeigen
    ...

    • Keilwinkel der Schwimmer
      • so 4-5° sind i.d.R. heutzutage zielführend
      • ich weiß nicht, ob die Exe I das auch schon hatte, aber heutzutage haben die Schwimmer i.d.R. degressive Keilwinkel, ist also nicht so ganz einfach zu messen/zu rechnen. Falls der Vorbesitzer mit den Balsakeilen die Schwimmer unten begradigt hat, war das eher eine Sch****-Idee

    Hallo Michael,
    bei der MKII sind die letzten ~4cm bis zur Abrisskante ziemlich gerade, ich denke nicht die die MKI dann stärker degressiven Keilwinkel hatte.

    @Benedikt: Wär vielleicht nicht schlecht wenn du ein paar Bilder wo man die Turnfin, Ruder und Strut erkennen kann hier einstellen könntest.

    Gruß
    Gunnar

  12. #52
    FortgeschrittenerAnfänger Avatar von Math7
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    Bilder kann ich erst morgen hochladen...
    Abflug wie beim Cat, ohne großartigem drehen einfach mit der Nase nach oben weg.

    Setup:
    2950 3900kV
    70Amp FlyColor
    4S 1800mAh
    34er K-Abguss 1.4er Pitch

    Video von einem Abflug vorhanden, kann ich bei Bedarf auch mal hochladen.

    Gruß Benedikt
    Bis die Blätter fliegen.

  13. #53
    Real Raceboater Avatar von MiSt
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    Zitat Zitat von Math7 Beitrag anzeigen
    Abflug wie beim Cat, ohne großartigem drehen einfach mit der Nase nach oben weg.
    Ok, siehe unten ...

    Zitat Zitat von Math7 Beitrag anzeigen
    Setup:
    2950 3900kV
    70Amp FlyColor
    4S 1800mAh
    34er K-Abguss 1.4er Pitch
    Hmm. Ambitioniert, aber nicht abwegig. 4000rpm/V am K34-Alu bin ich auch eine Zeitlang in Hydro 1 gefahren, überzeugt hat mich das nicht. 3500rpm/V mit größerem Propeller ist zwar "eigentlich" langsamer, wegen der besseren Beschleunigung und besserem Druck in der Kurve bringt es aber mehr Runden. Wieviel mehr Volt unter Last die vierte kleine Zelle bringt, ist recht schwer einzuschätzen ...

    ... zurück zum Abflug.

    Sieht demnach nach zu viel aerodynamischem Auftrieb vor oder im SP aus, daher wohl auch Deine Frage nach der SP-Lage. Abhilfe bieten IMHO zwei-drei Maßnahmen, basierend auf einer Voraussetzung:
    • Der Keilwinkel der Schwimmer sollte nicht mehr als 4° sein. Ggf. kannst Du die oben erwähnte Degressivität selbst reinschleifen, oder aber die Strebe(n) anpassen
    • der Mittelrumpf muss/darf mit nur minimaler positiver Anstellung laufen, denn wenn er zu steil läuft, bringt er Auftrieb bei diesem Geschwindigkeitsniveau. Also nimm' das Heck höher, so hoch, dass der Boden fast waagerecht ist. Der Boden darf nach hinten nicht ansteigen, das ergibt üble Diffusoreffekte, die sich mit komischem - dynamisch chaotischem - Verhalten des Hecks äußern.
    • der Antrieb soll und darf/muss Druck auf die Schwimmer machen. Dazu stelle ihn mal auf die empfohlenen 2° ein (nach dem Anheben des Hecks). Sollte das Heck anfangen zu springen, gehe ein bisschen flacher. Zu flach bringt es nicht, dann gehe lieber mit dem SP noch ein bisschen zurück (!) und behalte mindestens 1,5° Wellenwinkel für einen K-ähnlichen Propeller
    • wenn das beides zusammen nicht fruchtet oder nicht ausreicht, weiche ausnahmsweise vom KISS-Prinzip ab ("Keep It Simple, Stupid"): Spoiler (schräge Flächen) an der Hinterkante oben auf den Schwimmern, über die volle Breite, können helfen, die Schwimmer auf das Wasser zudrücken, wenn das Drücken über den Antrieb an Grenzen stößt. Problem dabei kann das Anfahren werden, aber meistens ist so weit hinten OK.


    Für solche Einstell- und Vermessungsarbeiten an Riggern oder Hydroplanes habe ich mir vor Jahren mal ein Reststück Küchenplatte mit einem Schlitz für die Turnfin versehen. Dieses "Tweakboard" musste ich schon vergrößern für die wachsenden Rigger in Hydro 1 . Es ist recht beliebt bei Wettbewerben ...

    ... denn man sieht alle Winkel zuverlässig auf einen Blick, nur der Propeller muss ab oder hinten über den Rand ragen, dann nicht mal das. Und insbesondere sieht man Verdrehungen in den Schwimmern sofort, wie es gerne nach Crashs/ambulanten Reparaturen vorkommt und dann die "anderen" Abflüge verursacht, wie Trampeln und Stuckern.
    Gruß Michael St*****

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  14. #54
    Einsteiger Avatar von tippina2013
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    Rost Flexwelle

    Ich hoffe Ihr steinigt mich nicht gleich für so viel Dummheit. Wie ich im Forum gelesen habe habe ich die Flexwelle gekürzt und zum Löten mit Salzsäure behandelt. Danach mit Wasser neutralisiert, war aber wol zu wenig. Die Welle lag jetzt sicher einen Monat rum und weist Rost auf und ist steifer. Habe es schon mit einem Schmierstoff der auch als Rostlöser funktioniren soll eingesprüht. Das Ergebnis ist besser aber nicht gut. Gibt es etwas z.B. Petroleum oder Diesel ect in die ich die Welle eine Weile legen kann oder gleich entsorgen?

    gruss Holger
    Geändert von tippina2013 (3.July.2021 um 23:43 Uhr)

  15. #55
    Spassfahrer Avatar von andi 66
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    Opfer mal eine Flasche Cola und stelle die Flexwelle da rein.Das wirkt auch
    Andreas

    Denn ich weiß nicht was ich tue

    http://www.modellbau-dortmund.de/

  16. #56
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Wenn sie schon steif geworden ist wird sie vermutlich nicht mehr zu retten sein, dann hats die Litzen innen angefressen.
    Da eine gerissene Flex oft im Verlust des Props endet würde ich da keine Experimente machen und die vielleicht 5 Euro und halbe Stunde Arbeit in eine neue Flexwelle investieren.
    Tip: Besorg dir zum Verlöten Phosphorsäure in der Apotheke oder als Familienpackung im Chemikalienhandel, das Zeug ist das ultimative Flussmittel für alle Stähle und Kupferlegierungen.
    Die wirkt reduzierend und greift auch wenn Reste drin bleiben den Stahl nicht an und ist in der Handhabung deutlich unproblematischer als Salzsäure, die ist ungiftig, wasserlöslich und wenn man die mal an die Finger kriegt fängt das nach ein paar Minuten an zu jucken, brennt aber nicht gleich Löcher und die ist etwas dickflüssig so dass die kaum spritzt (Schutzbrille ist trotzdem zu empfehlen).

    Gruß
    Gunnar

  17. #57
    Einsteiger Avatar von tippina2013
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    Viel Dank Ihr zwei den tipp mit der Phosphorsäure werde ich mir zu Herzen nehmen. Werde das erst mal mit der Cola testen, bzw liegt schon darin . Wenn die Flex nicht gerade am Ende bricht müsste der Props nicht verloren gehen da er am Ruder ansteht.


    Gruss Holger

  18. #58
    Einsteiger Avatar von tippina2013
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    So das mit der Cola hart echt einiges gebracht aber war immer noch ein wenig steif. Habe mir jtzt eine neue Welle gekauft. Wollte eigentlich die Säure in der apotheke kaufen. Die haben aber da ein riesen Geschiss gemacht sie müssten erst mal nachprüfen ob ich die kaufen darf, bestellen müssen sie auf jeden fall und 15ml würden so 30 Euro kosten. Hab mir jetzt einen Liter bei ebay bestellt.

    gruss

  19. #59
    FortgeschrittenerAnfänger Avatar von Math7
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    Hi,
    Ich finde nirgends mehr die Anleitung für die Seaking-ESCs von Yuki Modell- weder im Netz noch zu Hause...
    Hat da jemand noch eine PDF von oder kann Mal den Teil über die Programmierung per Funke als Foto zur Verfügung stellen?
    Das wäre super!!!
    Gruß Benedikt
    Bis die Blätter fliegen.

  20. #60
    Titsch-Titsch...
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    Hallo Math7,

    Ich glaube Du meinst diese:

    https://www.hobbywing.com/products/enpdf/SeakingV3.pdf


    oder in Deutsch:
    https://asset.re-in.de/add/160267/c1...-max.-180A.pdf


    Grüsse Andreas

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