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  1. #1
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    Standard Erfahrung Drei&Zweiblat bei Cat

    Hi Mitnand,
    heute mal bei meiner Drifter Dreiblatt / 42/1.6 am See probiert, wahnsinnig leiser und kommt gefühlt ein bißchen schneller ins Gleiten , Endgeschwindigkeit um 10 Tacken mehr.
    Prop Walking sehr extrem beim Vollgas durchdrücken, nicht so meine Sache, aber beherrschbar, die Akkus verdammt heiß, Motor wie Regler handwarm.

    Mein Fazit, Dreiblatt is für mich mal nix.
    MfG
    Czecky

  2. #2
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    Hallo, ich teile mal meine Erfahrungen, hier gibt's aber auf jeden Fall richtige "Profis".

    Umso mehr Blätter, um so leiser wird der Propeller, ich hatte Mal ein 5 Blatt drauf, der hat richtig gesungen �� absolut angenehmes Geräusch.

    So ein Drei-Blatt kann natürlich mehr Schub geben, es kommt aber auf so vieles beim Propeller anIch hatte zb ein 52K normal und als Drei-Blatt drauf, der 3 Blatt frisst natürlich mehr Strom hatte aber den besseren Durchzug, zumindest gefühlt.

    Das natürlich jetzt alles heißer wird, liegt an der höheren Strom Aufnahme. Das muss nicht Mal am 3 Blatt liegen, kann auch einfach eine generell höhere Steigung, mehr vorblatt oder oder oder.

    Der Propwalk ist genauso Propeller abhängig. Man kann aber zb, so meine Erfahrungen,mit Neigung des steuts gut dagegen Wirken, muss dann natürlich den Schwerpunkt entsprechend anpassen.

    LG Martin

  3. #3
    Forenlegende Avatar von Achim
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    Hallo Czecky,
    das sind keine Erfahrungen die du mit uns teilst sondern Feststellungen.
    Was super wäre wenn du uns noch Angaben über den verwendeten Zweiblatt Propeller geben könntest. Also Hersteller, Durchmesser, Steigung.
    Des Weiteren wäre auch die Herstellerangabe des 3 Blatt Propellers wünschenswert.
    Es kommt auch immer auf die Blattform an die verwendet wird, nicht jede Blattform ist effektiv.
    Gruß
    Achim

  4. #4
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Bei Propellern gibts diverse Variablen (Blattkontur, Schlupf, Steigungsverlauf, Blattdickenverlauf, Schlagkante, Rake), die Blattanzahl ist nur ein Teilaspekt.
    Sehr entscheidend ist auch immer wie gut ein Prop geschärft und gewuchtet ist.
    Solange der Durchmesser für die Bootsgröße nicht zu knapp gewählt ist kommt man mit 2 Blatt gut aus, passt die Größe ist 2 Blatt etwas effizienter, siehe Dirks Beitrag.
    Ist der Prop zu klein fährt das Boot ggf. schlecht an und der Prop fängt an zu liften und überproportional Propwalk zu erzeugen.
    Daher kann dann wenn man keinen größeren Prop drauf machen kann oder will ein 3 Blatt Prop helfen.
    Dazu ist bei 3 Blatt der Schub gleichmäßiger da immer mindestens 1 Blatt komplett im Wasser ist.
    Bei hohen Geschwindigkeiten kann es außerdem effizienter sein kleinere und steilere 3 Blatt Props zu fahren, aber das ist ein Kapitel für sich mit diversen Wenns und Abers.
    Wenn aber ein Boot mit einem Dreiblattprop deutlich schlechter fährt als mit einem Zweiblatt liegt das Problem beim Prop selbst, nicht bei der Blattanzahl.
    Entweder ist er vom Design (z.B. die Octura V9 Serie ist sehr speziell) oder Steigungsverhältnis falsch gewählt (einmotorige Monos oder Kats werden über 1.5-1.6 id.R. unfahrbar), oder schlecht bearbeitet.

    Gruß
    Gunnar

  5. #5
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    Zitat Zitat von Achim Beitrag anzeigen
    Hallo Czecky,
    das sind keine Erfahrungen die du mit uns teilst sondern Feststellungen.
    Was super wäre wenn du uns noch Angaben über den verwendeten Zweiblatt Propeller geben könntest. Also Hersteller, Durchmesser, Steigung.
    Des Weiteren wäre auch die Herstellerangabe des 3 Blatt Propellers wünschenswert.
    Es kommt auch immer auf die Blattform an die verwendet wird, nicht jede Blattform ist effektiv.
    Gruß
    Achim
    Hi Achim,
    normal Standart wo ich super Zufrieden bin, fahr ich ne Spezialanfertigung aus Titan, 42 Durchmesser 1,6er Steigung,die Blattform ist von Octura übernommen, hat mir ein Spezl gemacht der Teile Herstellt für Raketentriebwerke. Schon viel mit Strutwinkel und Abstand probiert, momentan 2mm auf ebener Fläche zum Struthals,damit habe ich das beste Ergebnis vom Stromverbrauch, Wärmeentwicklung der Elektrischen Komponenten, Schub und Endgeschwindigkeit

    Die Dreiblatt auch 42er 1,6er Steigung von TFL, super gewuchtet, poliert und scharf.
    Mich stört einzig der extreme Prop Walk beim Stoff geben, das gibt sich zwar bei höherer Geschwindigkeit, sieht aber trotzdem ned schön aus beim durchdrücken,dazu kommt ne recht hohe Temp von den Akkus bis zu den Kabeln.

    Die Blattform ist natürlich wesentlich eine andere als die erstgenannte Zweiblatt, sagen wir mal Standart wie sie im Shop rc-Rennboote als Dreiblatt verkauft werden. Leuchtet mir natürlich nach euren Beiträgen ein, das die Blattform ne relevante Sache spielt,wahrscheinlich benötigt dann ein Dreiblatt auch ne andere Steigung, da ja zwei Blätter im Wasser sind und somit mehr Strom brauchen für den Vortrieb, quasi mehr Widerstand als Zweiblatt. Denk mal, bißchen zu kurz gedacht, Zweiblatt-Dreiblatt mit den selben Durchmesser wie Steigung, muss passen so auf die schnelle Bestell Manier.

    Wie gesagt, ist mein erster Dreiblatt Versuch, damit hab ich Nullinger Erfahrung.
    Ich will ja keine Wettbewerbe fahren, ich genieße den Nervenkitzel beim Schnellfahren...

    [Tante edit]

    MfG
    Czecky
    Geändert von plinse (9.June.2022 um 21:30 Uhr) Grund: aufgewischt aufs Thema zurück

  6. #6
    Moderator Avatar von plinse
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    Naja nu... dann miss mal speziell die Steigung am TFL nach ...

    TFL bringt es fertig, ~1,2er Steigung als 1,9 anzubieten, da findest du viel hier zu im Forum, die werden regelmäßig als K-Propellerersatz empfohlen.

    Vielmehr ist die Steigung bei Propellern eher Glückssache bzw. ist es Erfahrungssache, welchem Hersteller man Steigungsangaben glauben kann und welchem nicht.

    Einen wahrscheinlich ukrainischen Edelpropeller mit einem TFL zu vergleichen, ist hornberger Schießen
    Sollten einzelne technische Parameter vergleichbar angegeben sein, würde ich stark davon ausgehen, dass diese es nicht sind

    VG, Eike

  7. #7
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    Zitat Zitat von plinse Beitrag anzeigen
    Naja nu... dann miss mal speziell die Steigung am TFL nach ...

    TFL bringt es fertig, ~1,2er Steigung als 1,9 anzubieten, da findest du viel hier zu im Forum, die werden regelmäßig als K-Propellerersatz empfohlen.

    Vielmehr ist die Steigung bei Propellern eher Glückssache bzw. ist es Erfahrungssache, welchem Hersteller man Steigungsangaben glauben kann und welchem nicht.

    Einen wahrscheinlich ukrainischen Edelpropeller mit einem TFL zu vergleichen, ist hornberger Schießen
    Sollten einzelne technische Parameter vergleichbar angegeben sein, würde ich stark davon ausgehen, dass diese es nicht sind

    VG, Eike
    Hallo Eike,
    es ist tatsächlich ein Dreiblatt mit 1,9er Steigung, damit das Thema für mich ned ganz vom Tisch ist für mich, welchen Hersteller würdest du empfehlen wo auch stimmt was drauf steht.
    MfG
    Czecky

  8. #8
    Moderator Avatar von plinse
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    Zitat Zitat von CzeckyA Beitrag anzeigen
    Hallo Eike,
    es ist tatsächlich ein Dreiblatt mit 1,9er Steigung, damit das Thema für mich ned ganz vom Tisch ist für mich, welchen Hersteller würdest du empfehlen wo auch stimmt was drauf steht.
    MfG
    Czecky
    ABC und Octura passen recht gut.

  9. #9
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Zitat Zitat von CzeckyA Beitrag anzeigen
    Hallo Eike,
    es ist tatsächlich ein Dreiblatt mit 1,9er Steigung, damit das Thema für mich ned ganz vom Tisch ist für mich, welchen Hersteller würdest du empfehlen wo auch stimmt was drauf steht.
    MfG
    Czecky
    Ja, OK, das passt nicht. Die TFL 3 Blatt haben ungefähr die Steigung mit der sie angegeben sind und sind vom Design recht nah an den Octura V9 die in erster Linie auf leicht laufenden Riggern gut funktionieren.
    Mehr als 1.5 Steigugnsverhältnis wird auf einer Drifter mit single Prop unangenehm.
    Hast du eine Drifter S oder M? Für eine M ist ein 42er 2 Blatt knapp, da würde ich eher Richtung ABC1914-17 2 Blatt gehen.
    Es gibt den auch als 1914-10 (10=10° Rake 17=17° Rake), höherer Rake reduziert Lift und reduziert etwas Propwalk.
    Für 3 Blatt gibts bei der Drifter eigentlich keine Notwendigkeit, die haben Vorteile bei Cats bei 2 Motoren und Props mit eher kleinem Durchmesser und höherem Steigugnsverhältnis.

    Gruß
    Gunnar

  10. #10
    Titsch-Titsch...
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    Gunnar, hallo.
    " Für eine M ist ein 42er 2 Blatt knapp". 1914 hast eine durchmesser vo 48mm, nicht? Sehe ich das falsch?
    Dank fur erklarung bitte.
    Gruss.
    Jef.

  11. #11
    Moderator Avatar von plinse
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    Ich habe unseren Exkurs mal bereinigt, weiter mit Propellern...

  12. #12
    Ex-Einsteiger
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    Zitat Zitat von GunnarH Beitrag anzeigen
    Ja, OK, das passt nicht. Die TFL 3 Blatt haben ungefähr die Steigung mit der sie angegeben sind und sind vom Design recht nah an den Octura V9 die in erster Linie auf leicht laufenden Riggern gut funktionieren.
    Mehr als 1.5 Steigugnsverhältnis wird auf einer Drifter mit single Prop unangenehm.
    Hast du eine Drifter S oder M? Für eine M ist ein 42er 2 Blatt knapp, da würde ich eher Richtung ABC1914-17 2 Blatt gehen.
    Es gibt den auch als 1914-10 (10=10° Rake 17=17° Rake), höherer Rake reduziert Lift und reduziert etwas Propwalk.
    Für 3 Blatt gibts bei der Drifter eigentlich keine Notwendigkeit, die haben Vorteile bei Cats bei 2 Motoren und Props mit eher kleinem Durchmesser und höherem Steigugnsverhältnis.

    Gruß
    Gunnar
    Hallo Gunnar,
    meine ist ne MKII 920mm Nackert ohne Gedönse.
    Mit dem 42er 1,6 fahr ich am liebsten, man kann schon sagen Regler und Motor die jeweilige Wassertemperatur ausser den Akkus, die werden gut ein großes Stück wärmer.
    Ich meine, die Zweiblatt haben eine andere Schlagresonanz als Dreiblatt, quasi müsste schonender zur Endbuchse sein, da ich jeden Tag ausser Sonntags fahre, ist es halt nervig am Strut nach paar Tagen die Buntbuchse zu tauschen, das merk ich sofort am Geräusch,die Buchse ist immer in Eintauchrichtung schräg ausgerieben, ich hatte schon 5 Kugellager hintereinander drin, die verrecken schneller als ne einfache Buchse,im Öler wird 10W40 verwendet, das gibt kein graues Gematsche und bleibt Wasserabweisend, WD 40 is ja leider ned lang dran. Keine Sorge wegs Umwelt, es kommt wegs innenliegenden Simmering kein Wasser rein noch Öl raus.
    Die Welle läuft sauber im Stevenrohr, sogar bei Vollgas im trockentest, die Props stets dynamisch gewuchtet, also an dem kanns ned liegen. Ich lass mir grad ne Buchse aus Edelstahl fertigen,mal gucken ob das ne gute Idee ist wenn eingebaut,weil Messing hat ne schmierende Wirkung, Edelstahl hingegen nicht Edelstahl auf Edelstahl hat en hohen Reibwert.
    Lange Rede kurzer Sinn, also soll ich nen 45er 1,4er Steigung nehmen?
    Höhere Endgeschwindigkeit brauch I ned unbedingt, über 120km/h macht die gerne nen Flip und mein Rescue Boot is noch ned fertsch.

    MfG
    Czecky
    Geändert von CzeckyA (9.June.2022 um 22:07 Uhr)

  13. #13
    Moderator Avatar von plinse
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    Katamarane brauchen auch ordentlich Schub. Steigung zwischen 1,4-1,6 ist realistisch für einmotorig und die von Dir angepeilte Geschwindigkeit ist damit locker drin. Einmotorig besser 1,4 als 1,6, zweimotorig schieben dann 2 Propeller, da geht eher mehr.
    Viel Steigung führt aber schnell zu überlasteten (heißen) Antrieben und das oft unnötig, da die theoretischen Geschwindigkeiten mangels Schub dann oft nicht erreicht werden.

    VG Eike
    Geändert von plinse (9.June.2022 um 22:24 Uhr)

  14. #14
    Amperejunky Avatar von Shark
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    Moin zusammen,

    was mir bei der Diskussion über verschiedene Propeller immer etwas zu kurz kommt, ist dass aufgrund der unterschiedlichen Schub / Liftcharakteristik der verschieden Propeller sich auch immer der Trimm bzw. die Fahrlage des Bootes ändert und das auch noch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, weil sich der Propeller beim Anfahren z.B. in einem ganz anderen Arbeitspunkt befindet als bei Full-Speed. Je nachdem kann das Boot gedrückter oder freier laufen, und das bestimmt vielmehr ob man mehr oder weniger Leistung braucht als der Propeller an sich.

    Von daher müsste man um Propeller sinnvoll vergleichen zu können durch Änderung der Schubachse und/oder des Schwerpunktes des gleichen Trimm herstellen. Das ist aber per Auge nur schwer zu gewährleisten und bei einigen Booten / Bootstypen schwer zu sehen bzw. einzuschätzen. Am unempfindlichsten um Props zu vergleichen sind aus meiner Sicht da Rigger.
    Aus dem bisher hier geschrieben geht das nicht hervor, ob das für diesen Fall bedacht wurde, oder ob nur für den ersten Propeller mit Strutwinkel und SP experimentiert und anschließen nur noch der Prop getauscht wurde.

    Ferner sollte jedem klar sein, dass 10% schneller gleich mal 25-33% mehr Leistung bedeutet, je nachdem mit welcher Potenz (2,5-3) der Widerstand steigt. Und auch eine stärkere Beschleunigung erhöht die erforderlichen Peakleistungen der komplette Antriebssprang verkraften muss.

    Um einen passenden Prop zu finden muss man sich im klaren sein was man erreichen möchte. Props mit denen man super beschleunigen kann sind nicht effizient bei Full-Speed. Props die effizient bei hohen Geschwindigkeiten arbeiten haben meist eine Schwäche / Probleme beim Anfahren und Beschleunigen. Ist halt wie beim Auto mit den verschiedenen Gängen. Meist sucht man nach dem besten Kompromiss aus beiden bei den Propellern.

    2-Blatt Props funktionieren nur bis zu einem gewissen Steigungsverhältnis. Darüber hinaus liefern sie nicht mehr den nötigen Schub und werden dann ineffizient. Abhilfe schafft da nur ein leichter laufendes Boot, oder halt der Übergang zu mehr Blättern auf die dann der Schub verteilt wird.

    Bzgl. der Lagerung. Egal wie viele Blatter der Prop hat, die Schubkraft ist immer asymmetrisch, da der Prop ja hauptsächlich im halbgetauchten zustand Arbeitet. Auch wenn der Schub absolut zeitlich homogen wäre bleibt die Lagerbelastung so, dass die Buchsen an der gleichen Stelle Verschleiß aufweisen werden.
    Wenn Kugellager nicht halten würde ich mir mal die Frage stellen, sind die ausreichend dimensioniert für die auftretenden Kräfte (vor allem axial), sind die aus dem richtigen Material / Materialpaarung (vorzugsweise reine Edelstahllager) und bekommen die die richtige Pflege nach dem Fahren ? Natürlich werden die dann auch nicht ewig halten aber länger ...

    Gruß,
    Patrick

  15. #15
    Ex-Einsteiger
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    Hi Patrick,
    Merci für die Ausführung, einige Dinge mit Strutänderungen, SP sind mir schon klar bei Änderungen der Schraube, da bin ich eigentlich immer fix dahinter weil ich ja nicht nur Glattwasser fahr. Diesbezüglich hatte ich heut Vormittag ein gutes Gespräch mit einem Kunden, der früher Rennen gefahren ist mit einer Allison XR 2001 RR,auch bei diesen Powerbooten tritt dieser Verschleiß extrem auf in den Wellenlagern, besonders dann wenn die Schraube durch Verdrängungswellen des Vordermannes überquert wurden und die Schraube aus dem Wasser kommt, der Wasserschlag sei enorm durch das hoch drehen und erneutem eintauchen, diese Axiale Kraft würde in meinem Modell durch die Flexwelle in Resonanzen übergehen und diesen Effekt noch verstärken je nachdem wieviel Spiel diese Flex im Stevenrohr Spiel hatt, mechanische Kräfte würden nur zu einem gewissen Grad beteiligt sein, sondern Resonanzen verstärken und beschleunigen Materialabtrag an beweglichen Teilen. Mit einer starren Welle wäre der Verschleiß zur Hälfte minimiert, aber Starre Welle ist bei einem gebogenen Stevenrohr ja nicht möglich.
    Klingt für mich logisch das meißte.
    Vergleiche ich meine 2 Motorige Zonda vom Fahrverhalten mit der Drifter, muss ich glatt Behaupten, die Drifter liegt einfach wie ein Brett, kommt schneller ins Gleiten auch bei niedrigen Geschwindigkeiten, ist irgendwie kein Schaumschläger beim Anfahren, ich weiß ned wie ichs genau beschreiben soll, aber ich sehs ja auch bei meinem Kumpel der seine Zonda Einmotorig umgebaut hat, das sind Welten wenn wir beide miteinander fahren.

    Was die Lager betrifft, da habe ich Namhaften guten Hersteller und sind Edelstahl ZZ,laufen auch in Öl, da der Simmering nach den Lagern sich befindet.

    Nun bin ich schon ein wenig verunsichert, ob da nicht irgendwo ein Fehler im Antrieb ist, denn die Flex läuft schließlich im Trockentest vibrationsfrei, ausser die Buchse ist ist ausgewergelt, dann vibriert sie sich glatt vom Ständer.
    Hat jemand schon statt einer Flexwelle Federstahlwellen verwendet, wenn ja welche Stärken gibt es da?

    Ich teste mal die von Gunnar empfohlene Schraube und das neue Gleitllager, dann werd ich berichten.
    MfG
    Czecky

  16. #16
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    Hier noch die Videos mit Zwei und Dreiblatt

    https://youtu.be/w7FlM4NkJV0

    https://youtu.be/Sc32eTqtzgE

    MfG
    Czecky
    Geändert von CzeckyA (10.June.2022 um 22:24 Uhr)

  17. #17
    Moderator Avatar von plinse
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    Tja... Resonanzen, Propeller wuchten, ... das sind alles so Themen.

    Von gewuchteten Propellern rede ich, wenn ich keine Resonanzen in Hoch- und Auslauf mehr habe, nicht wenn ein Magnetwuchter mit Reibung und Co nichts mehr anzeigt.
    Wenn der Magnetwuchter meint fertig zu sein, bin ich wenn es gut läuft, halb fertig

    Da ist man schon eine Weile bei, bis so frei stehende Antriebe hinten an der Mutter bei gewissen Drehzahlen nicht mehr tanzen.
    Der Lagerverschleiß reduziert sich drastisch und die Laufruhe nimmt zu.

    Einige Hobbiekollegen bezeichnen Propeller ja bereits als gewuchtet, wenn sie im Hochlauf den Antrieb nicht direkt zerreißen

    Der zeitliche Aufwand, das so hin zu bekommen, ist aber nicht unerheblich. Wuchten, bis der Magnetwuchter stehen bleibt, aus zahlreichen Versuchen ein Gefühl bekommen, welches Blatt wo noch schwerer sein könnte, Propeller aufspannen, den Lauf betrachten, geringfügig nachwuchten und anhand von Verbesserung und Verschlechtereung sich durch probieren. Je nach angestrebten Drehzahlen sollte man sich die Mühe aber machen

    Dazu kommen die Antriebe...
    Schwingungstechnisch sind die freistehenden Antriebe im Video natürlich Mist aber auch ein paar labsche Blechwinkel mit einem Strut dran sind ein durchaus schwingungsfreudiges System

    Guck dir das Drehzahlniveau an, rede mal mit Lagerherstellern, erzähle denen dann mal die Nähe zum Wasser, die Wuchtgüten, händisch fügbare Lagersitze, quasi ohne Kraft, also auch ohne Präzision... und die lachen dich aus
    Dienstlich sehe ich ja, was lagerseitig an den Einbau für Anforderungen gestellt werden - da brauch ich mich mit Modellbaukonstruktionen garnicht erst lächerlich machen, da sieht man direkt, was von den Anforderungen, um auf Standzeit zu kommen, im Hobbie nicht gemacht wird.

    Am längsten halten in Antrieben nun mal satt überdimensioniert erscheinende Gleitlager.
    In meinem Raptörchen halten die Gleitlager in den Powertrims immer noch und haben nach rund 2 Jahren die Kugellager der Motoren überlebt. Geht auch - auch mit Flexwellen - aber halt mit penibelst gewuchteten Propellern.

    VG, Eike

  18. #18
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    Zitat Zitat von plinse Beitrag anzeigen
    Tja... Resonanzen, Propeller wuchten, ... das sind alles so Themen.

    Von gewuchteten Propellern rede ich, wenn ich keine Resonanzen in Hoch- und Auslauf mehr habe, nicht wenn ein Magnetwuchter mit Reibung und Co nichts mehr anzeigt.
    Wenn der Magnetwuchter meint fertig zu sein, bin ich wenn es gut läuft, halb fertig

    Da ist man schon eine Weile bei, bis so frei stehende Antriebe hinten an der Mutter bei gewissen Drehzahlen nicht mehr tanzen.
    Der Lagerverschleiß reduziert sich drastisch und die Laufruhe nimmt zu.

    Einige Hobbiekollegen bezeichnen Propeller ja bereits als gewuchtet, wenn sie im Hochlauf den Antrieb nicht direkt zerreißen

    Der zeitliche Aufwand, das so hin zu bekommen, ist aber nicht unerheblich. Wuchten, bis der Magnetwuchter stehen bleibt, aus zahlreichen Versuchen ein Gefühl bekommen, welches Blatt wo noch schwerer sein könnte, Propeller aufspannen, den Lauf betrachten, geringfügig nachwuchten und anhand von Verbesserung und Verschlechtereung sich durch probieren. Je nach angestrebten Drehzahlen sollte man sich die Mühe aber machen

    Dazu kommen die Antriebe...
    Schwingungstechnisch sind die freistehenden Antriebe im Video natürlich Mist aber auch ein paar labsche Blechwinkel mit einem Strut dran sind ein durchaus schwingungsfreudiges System

    Guck dir das Drehzahlniveau an, rede mal mit Lagerherstellern, erzähle denen dann mal die Nähe zum Wasser, die Wuchtgüten, händisch fügbare Lagersitze, quasi ohne Kraft, also auch ohne Präzision... und die lachen dich aus
    Dienstlich sehe ich ja, was lagerseitig an den Einbau für Anforderungen gestellt werden - da brauch ich mich mit Modellbaukonstruktionen garnicht erst lächerlich machen, da sieht man direkt, was von den Anforderungen, um auf Standzeit zu kommen, im Hobbie nicht gemacht wird.

    Am längsten halten in Antrieben nun mal satt überdimensioniert erscheinende Gleitlager.
    In meinem Raptörchen halten die Gleitlager in den Powertrims immer noch und haben nach rund 2 Jahren die Kugellager der Motoren überlebt. Geht auch - auch mit Flexwellen - aber halt mit penibelst gewuchteten Propellern.

    VG, Eike
    Moin Eike,
    mit neuem Gleitllager sieht der Trockentest auch ned anders aus wie bei deinem Modell im Trockentest,sogar mein Titan Propeller läuft sauber, dynamisch und statisch gewuchtet, dafür habe ich Tage gebraucht, weil es ned einfach ist dieses Material zu bearbeiten.
    Ich könnte mir aber vorstellen das Motorseitig der Fehler liegt, hast Du da ein Lager drin?
    Überdimensioniert hört sich gut an und habe natürlich nicht daran gedacht, ein Gleitllager zu drehen das über die ganze Länge des Struts geht, allerdings ginge dann der Simmering nicht mehr und das Öl zur Schmierung würde hinten austreten.
    Vielleicht versteh ich da was falsch oder was meinst du genau mit Überdimensioniert?
    MfG
    Czecky

    Nachtrag:
    Da beißt die Maus keinen Faden ab, Trokckentest hin oder her, es bleibt die Tatsache bestehen wie es Patrick hier beschreibt,und dieser ehemalige Powerboot Fahrer, im Wasser herschen andere Gesetze, besonders wenn die Propeller halbtauchend arbeiten, da werden auch lange und frei stehende Wellen tanzen durch die Asymmetrischen Kräfte.
    Geändert von CzeckyA (11.June.2022 um 12:45 Uhr)

  19. #19
    Amperejunky Avatar von Shark
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    Moin,

    naja, dass jegliche Art von Vibrationen / Schwingungen nicht gut für die Haltbarkeit sind und und den Verschleiß fördern ist selbstredend ...

    Gleitlager können auch von unterschiedlicher Qualität sein. Die Gleitlager die ich für die Modellbauwellen kenne sind meist Teflonmetalllager und wassergeschiert. Bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht. H&M hat solche im Programm und bei Ebay findet man auch welche ...

    Federstahlwellen gibt es grob gesagt in 0,5mm Schritten ab 1mm. Für die Anwendung in der Drifter wäre von der Leistung wahrscheinlich 2mm die richtige Wahl. Bezweifle aber das es dauerhaft funktioniert wegen zu starker Krümmung des Wellenverlaufs, ohne den jetzt genau gesehen zu haben ...

    Gruß,
    Patrick

  20. #20
    Ex-Einsteiger
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    Moin Patrick,
    das mit den Teflonmetall Gleitllager hört sich gut an, werde gleich mal danach im Netz schauen. Ich stell mal Bilder von dem Stevenrohr und Krümmung rein.
    Herzlichen Dank für den Tipp.
    MfG
    Czecky

    Stevenrohr.jpg

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