Hallo Michael!
Seit einiger Zeit verfolge ich deinen Bericht.
So eine Welle zum Ausrichten der Flexwelle mit dem Motor habe ich mir auch gedreht.
Bin mal gespannt, wie du die Ansteuerung der Flügel in dem kleine Boot löst.
Schöne Grüße, Reinhard.
Druckbare Version
Hallo Michael!
Seit einiger Zeit verfolge ich deinen Bericht.
So eine Welle zum Ausrichten der Flexwelle mit dem Motor habe ich mir auch gedreht.
Bin mal gespannt, wie du die Ansteuerung der Flügel in dem kleine Boot löst.
Schöne Grüße, Reinhard.
Hallo Reinhard,
darauf musst Du nicht mehr lange warten.
Bevor Welle und Motorhalter verklebt werden, muss das erledigt sein.
Werde mich heute Abend an die Zeichnungen machen.
Gruß, Michael
Hallo Modellbauer.
Whow! Die Frontflügelaufnahme ist trickreich.
Vielleicht bin ich aber auch nur zu einfallslos :klop:
Hatte mir sowas gedacht:
Anhang 88505
Damit könnte ich 25 Grad nach unten, 30+ Grad nach oben. Der Anlenkhebel wäre 9 mm, was meinem Servohebel entspricht,
UND die Anlenkung wäre immer hinter der Schwimmervorderkante, um wenigstens einen gewissen Schutz zu haben.
33 mm Bodenfreiheit, bei 30 Grad Anlenkung nur 5 mm weniger. Sollte gehen. (Zumindest ist mir nichts Besseres eingefallen)
Soweit so gut.
Aber: Ich dachte mir, ein Röhrchen in den Schwimmer einzukleben, in dem eine M1,6 x 16 mm Schraube DIN 912 mit einer Lagerhülse die Befestigung und Lagerung übernimmt. Zwischen Flügel und Lagerhülse noch eine Distanzscheibe. Fertig.
Etwa so:
Anhang 88506
Ist bei längerem Nachdenken aber leider nicht praktikabel, da der Inbus der Schraube nur 1,5 x 0,7 mm misst.
Wenn das Schräubchen nur ein bisschen klemmt ist der Inbus rund, und das Teil steckt fest --> Problem! :bang
Also muss ich mir was Anderes einfallen lassen.
Fortsetzung demnächst (hoffentlich) in diesem Theater.
Sowas vielleicht
Anhang 88511
Hat den Vorteil, dass es demontierbar bleibt, auch wenn bei einem Crash irgendwas verbogen wird.
Das gelbe Teil muss aus einer 8 mm Messingstange gedreht und gefräst werden.
In den Flügel wird ein VA-Blech mit M2,5 Gewinden eingeklebt.
Nachteil: Die Klemmung des Bowdenzugs lässt sich nur lösen, wenn das Ganze demontiert wird.
Vielleicht fällt mir da noch was ein...
So, die M5 Gewinde der Nippel sind gekürzt und eingeklebt.
Anhang 88677
Die Löcher in den Schwimmern sind auch gebohrt.
Anhang 88679
War etwas mühsam, da in meinem Rumpf an Spitze des rechten Schwimmers ein Klumpen Epoxy sitzt. Der ist jetzt weg. Bin ja Hobby-Zahnarzt *pleased*
Morgen geht's wieder an die Drehbank. Es wird Zeit, die Aufnahmen für den Frontflügel zu machen.
Muss euch leider auf nächste Woche vertrösten. Die Teile sind nicht zu meiner Zufriedenheit geworden.
Zum Einen waren die gefrästen Oberflächen unschön (Fräser zu stumpf).
Zum Anderen sind die Schwenkbolzen mit 3 mm Durchmesser AlCuMgPb unterdimensioniert. Die halten nicht viel aus.
Habe jetzt auf 4 mm umkonstruiert und werde wohl Titan Gr.5 nehmen.
Dieses WE komme ich zu gar nichts wegen Theoriestunden zum SBF See. Macht aber Laune. :D
Kurzes Update.
Heute ist meine neuer Tenshock TS1530 CZ2 aus der Ukraine angekommen :hi5:
Erstes Fazit: er ist ein paar Millimeter länger als der 1530 Viper, mit dem ich die Anproben gemacht habe. Infolgedessen muss ich das Stevenrohr noch ein bisschen kürzen.
Anhang 89446
Auch die Aufnahmen für den Frontflügel sind für meine Verhältnisse ganz gut geworden.
Noch nicht ganz fertig, aber das kommt dann nächsten Montag.
Anhang 89447
Material ist TiAl6V4. Voll ausgehärtet. War interessant zu bearbeiten.
Sollte auch etwas aushalten können.
Nach längeren Ausfällen geht's hier endlich mal weiter. Das mit der Frontflügel-Anlenkung geht seinen sozialistischen Gang. Zwischendurch hab ich die Lagerung/Halterung des Heckflügels gedreht.
Und jetzt werkel ich gerade an der Turnfin.
Als Material habe ich diesmal keinen einfachen VA-Stahl 1 mm genommen, sondern was anderes gesucht.
Fündig geworden bin ich bei Olfa. Schaberklingen 45 x 45 mm aus Werkzeugstahl. 0,45 mm dick und praktisch nicht zu verbiegen.
Die Turnfingeometrie hab ich in die Klinge so eingepasst, dass ich die Schneide verwenden kann. Ausgeschnitten hab ich die Finne mit einem Trennschleifer mit dünner Diamantscheibe. Auf Endkontur geschliffen mit einem Proxxon Bandschleifer.
So.... Und jetzt sollten ganz scalemässig 7 M1,6 und 2 M2 Schrauben durch. Nur, ich habe keinen Bohrer, der der Finne auch nur einen Kratzer verpasst. :laugh:
Das muss ich jetzt nochmal überdenken.
Um heute wenigstens irgendwas zu machen hab ich zwei Finnen eine Spiegelpolitur verpasst.
Anhang 89143
Falls Hartmetallbohrer aus der Leiterplattenfertigung (günstig z.B. bei www.lerrox.de, die haben "gebrauchte" Bohrer, weil bei der Leiterplattenfertigung nach xxxx Hüben prophylaktisch getauscht wird)) auch nicht funktionieren, bleibt nur ein Diamantbohrer ...
Hallo!
Das Material ist sicher sehr hart, für den Fall, das du das nicht bohren kannst, kann ich dir helfen und die Bohrungen erodieren.
Schöne Grüße, Reinhard.
Hallo Männers,
vielen Dank für eure Unterstützung!
MiSt, danke für den Link. Der ist klasse! Werde da mal mal einen Sack voll Bohrer bestellen. Die gebrauchten sind ja echt günstig. Bei nem 10er Pack kann man schon mal ein paar verheizen.
Reinhard, das ist ein echt nettes Angebot von Dir!
Ich werd's jetzt mal mit den VHM-Bohrern probieren, alternativ hab ich ein paar 2,5 mm Diamantbohrer im Anrollen. Dann muss die Befestigung eben ein bisschen anders werden. Wenn aber alles nichts nützt, würd' ich gerne auf Dein Angebot zurückkommen.
Viele Grüße,
Michael
Hi.
Kurzer Tip... Stahlbeton Bohrer vom Baumarkt... brauchst ca. 1 bis 2 Stück pro Loch mit Ständerbohrmaschine und Schneidöl... billige Lösung.
Grüssle Chris
Hallo Chris!
Angeschliffene Betonbohrer funktioniern auch in harten Material, aber dafür sind die Bohrungen zu klein.
Gruß, Reinhard.
Yup, so kleine Bohrer hab ich im Baumarkt noch nicht gesehen.
Bin gespannt auf die VHM-Bohrer von Lerrox. 3,50 € für 10 Bohrer sind echt ein Schnäppchen.
Drei Hinweise hätte ich zu den VHM-Bohrern wegen ihrer extremen Sprödigkeit:
1) Schutzbrille!!!
2) einspannen
3) feste Unterlage z.B. aus Alu, kein Holz oder gar "freischwebend"
Der Moment in dem das Loch fertig wird ist sehr kritisch, daher Punkt 2 und 3. Schneidöl oder Kühlung mit Spiritus oder trocken muss man immer wieder neu probieren je nach zu bohrendem Material.
Um die Wartezeit auf die Bohrer zu nutzen, hab ich mich dem Heckflügel und der Turbinenhaube gewidmet.
Die Turbinenhaube wurde anhand von Originalbildern umgearbeitet (vorbildähnlich :rolleyes:)
Anhang 89295
Anhang 89296
Anhang 89294
In den Flügel wurden abgeflachte 4 mm Alustifte mit M2-Innengewinde eingeklebt.
In die Seitenflügel kamen Messingbuchsen. So ist das Ganze dreh-und demontierbar.
Die Winkel der Seitenflügel richtig einzustellen ist ohne Verstrebung ein Gefummel.
Also hab ich doch sowas eingebaut. Vielleicht bau ich später noch Spannschlösser ein.
Anhang 89298
Anhang 89297
Die Befestigung des Heckflügels wird natürlich noch angepasst. Ist erstmal nur provisorisch.
Nur schade, dass es für die MM keine Scale-Turbinenhaube gibt.
Sehr schön!
Nur der Turbinenausgang... der wär konisch schöner.
LG Werner
Hallo Werner,
Du hast recht. Das wird noch. :hi5:
Hab hier ein 0,1 mm Edelstahlblech liegen. Aus dem lässt sich bestimmt eine schöne Tröte rollen.
Gruß, Michael
Mann Mann Mann wie die Zeit vergeht.
Ich möchte euch allen noch ein gutes neues Jahr 2017 wünschen.
2011 hab ich mit diesem Baubericht angefangen. Dieses Jahr wird sie wohl fertig werden.