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Habe das gesamte Boot schon auf 6 mm umgerüstet bin auch zufrieden damit. Nur das mit dem Schutz vor versehentlichem kurzschließen nehme ich jetzt mal in Angriff. Aber danke für die Empfehlung mit den 7mm Stecker und den dazu passenden Hülsen.
Siehe dem Foto anbei, dann weiß ich schonmal wie das Aussehen soll.
Anhang 101214
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Hallo Ferdi,
mach es doch so wie auf dem Foto, so mache ich das schon über viele Jahre ohne Probleme
Ob nun der Minus-Akku als Buchse oder als Stecker, das ist egal oder besser gesagt "Geschmackssache"
Also einen Teil einschrumpfen und den anderen Teil - hier der Stecker ein Stück Silikonschlauch drüber
Gruß Gerald
übrigens werden von Lehner 6mm Stecker/Buchsen schon lange angeboten, also dann auch ok
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Zitat:
Zitat von
Ferdi98
Vielen Dank für die ersten Rückmeldung zum Schutz der 6mm Goldkontaktstecker.
Aber zu meiner zweiten Frage bezüglich der Ampere Zahl für die Stecker, bin ich noch nicht schlauer geworden.
Ich habe die 6mm Goldkontaktstecker von Marfitec, diese sollten ja bis 150 A aushalten. Deswegen hatte ich mich auch damals für diese Entschieden und gegen XT90. Wieso ist es dann so, das viele hochwertige Lipos mit 150+A Auslastung damit Ausgeliefert werden. Wenn diese doch nur bis 90A ausgelegt sind? Ist das nur Kostenersparnis, oder sind diese doch auch für mehr ausgelegt?
LG Ferdinand
Eine "Spezifikation" muss vollständig sein. Zu einer Angabe der "Strombelastbarkeit" würde also seriöser weise auch eine Umschreibung dessen, was nach dem "Aushalten" noch übrig sein soll, gehören. Selbst ein ganz dünner Draht wird 150A "aushalten", halt nur für ein paar Millisekunden, aber - ja :laugh:.
Eine Steckverbindung wird z.B. im Betrieb warm oder gar heiß, weil der Strom an ihrem Innenwiderstand eine Verlustleitung hervorruft. Diese Erwärmung könnte man z.B. heranziehen, um die Strombelastbarkeit zu definieren: Nicht mehr als 5 Kelvin (völlig willkürliche Zahl, nur zur Illustration).
Zu große Erwärmung kann z.B. zum Versagen der Lötverbindung führen, also ist das ein absolut sinnvolles Kriterium. Außerdem ist es ja schade um diese Verlustleistung, die nicht im Antrieb ankommt. Der Innenwiderstand ist mit etwas Aufwand messbar (nicht mit einem dahergelaufenen Ohmmeter). Vor vielen Jahren hat sich jemand mal die Arbeit gemacht:
Anhang 101218
Natürlich fehlen aufgrund des Alters der Tabelle einige Verbindungen, die heute erhältlich sind.
Nun aber mal das Pferd von der anderen Seite aufgezäumt:
Ein 5Ah-Akku, wie sie gängig sind, ist bei 90A in 5Ah/90A = 3 Minuten 20 Sekunden restlos leer. Das verträgt keine Zelle, und selbst wenn ein bisschen was dringelassen wird, vertragen es die wenigsten Zellen. Insofern ist 90A eine Menge Strom ... und 0,5mOhm Innenwiderstand der Steckverbindung haben dann 90Ax90Ax0,0005Ohm ~ 4W Verluste. Das macht auf die Dauer ganz schön warm!
Last not least das Thema des C-Raten-Betrugs. Die C-Rate gibt an, dass z.B. bei 25C genannter 5Ah-Akku 5x25 = 125A liefern kann und darf. Tut er auch. Für eine gewisse Zeit. Ein paar Mal. Dann ist er kaputt.
Selbst bei seriösen Firmen tut man gut daran, diese Rate zu halbieren...
Also ein Thema, was wesentlich heißer gekocht wird, als man es essen sollte.
NACHTRAG:
Ist ein bisschen wie beim Auto-Stammtisch. Das Auto hat 400PS? Super! Es verbraucht nur 6l/100km? Boah!
Leider nicht gleichzeitig. Die 6l/100km kommen dann zu Stande, wenn man von den 400PS 15-30 abruft, was für 90-100km/h in der Ebene reicht, je nach cw-Wert und Stirnfläche. Fährt man aber Pedal to the Metal, braucht das Ding halt z.B. 40-50l/100km. Denn von nix kommt nix. Und die Angabe l/100km ist in sich schon wieder fragwürdig, denn die Leistung kann benötigt werden, um einen schweren Anhänger über einen Pass zu ziehen, ohne groß vorwärts zu kommen. Oder mit 250km/h abgeregelt über die Bahn zu brettern - da kommt man dann schon etwas weiter.